|
Kartoffeln – rechtzeitig
gegen Kraut- und Knollenfäule
Während ihres Anbaus ist die Kartoffel vor allem
durch Schadpilze gefährdet. Die gefürchtetste Pilzerkrankung
ist die Kraut- und Knollenfäule. Sie kann Blätter,
Stängel und Knollen befallen und bis zum Totalverlust
des Bestandes führen. Die Kraut- und Knollenfäule
war zum Beispiel der Auslöser für die verheerende
Missernte in Irland. Während der Mitte des 19. Jahrhunderts
führte sie zu Hungersnöten und zwang viele Iren
zur Auswanderung in die USA.
Durch ihre Fähigkeit zur epidemieartigen Ausbreitung
stellt die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans)
noch heute eine große Gefahr dar. Deshalb hat die exakte
Information über die Befallsentwicklung eine hohe Bedeutung
erlangt. Nur so können Kartoffeln durch Fungizide geschützt
werden. Syngenta stellt in Zusammenarbeit mit der Universität
Weihenstephan dem Kartoffelbau das Phytophthora Modell Weihenstephan
zur Verfügung. Das Netzwerk informiert bundesweit rechtzeitig
und kostenlos per Internet über das Auftreten der Krankheit
und prognostiziert ihre weitere Ausbreitung. Damit ist die
rechtzeitige Kontrolle und Bekämpfung dieser ernsten
Krankheit möglich.
Getreide - bedarfsgerecht gegen Pilzerkrankungen
Um Getreidefungizide optimal, d. h. bedarfsgerecht und gezielt,
einsetzen zu können, benötigen Landwirte und Berater
rechtzeitige und umfassende Informationen über das Auftreten
von Krankheiten in ihrem Anbaugebiet. Dazu betreibt Syngenta
Agro ein flächendeckendes Informationsnetzwerk. Zu den
Syngenta Services
gehören Weizen aktuell, Gerste aktuell und Weizen aktuell
oder das Halmbruch Monitoring. Während der Wachstumsperiode
werden über 300 Weizenfelder in ganz Deutschland beobachtet.
Auf der Grundlage der Monitoring-Daten wird die Befallssituation
beschrieben und im Internet oder per Fax-Abonnement zur Verfügung
gestellt.
Beizstellenservice
Wir begleiten unsere Produkte fachlich kompetent bis zur Praxisanwendung.
Syngenta setzt sich aktiv ein, um einen maßgeblichen
Beitrag zur ständigen Verbesserung der Saatgutqualität
über das Saatkorn hinaus zu leisten. Der Beizstellenservice
bietet Hilfestellungen bei der Beizgeräteeinstellung,
technische Beratung für Beizanlagen oder Unterstützung
bei der Beschaffung von Ersatzteilen. Seit vielen Jahren bieten
wir auch Beizgradanalysen an, die dem Beizmeister wertvolle
Informationen zur Beizqualität liefern. Mit dem System
QUEST können diese Informationen um eine Einzelkornanalyse
erweitert werden. |