Praxis - Applikationstechnik Ackerbau - Wirkstoffmobilität
 
 
Wirkstoffmobilität

Wirkstoff mit Kontaktwirkung, geringere Ansprüche.
Verlagerung in Stunden nach Applikation


Eine Grundvoraussetzung für die gute biologische Wirksamkeit besteht darin, die Applikationstechnik auf den Wirkungsmechanismus des ausgewählten Pflanzenschutzproduktes abzustimmen. Wirkstoffe mit Kontaktwirkung werden in der Pflanze nicht verlagert.Deshalb ist durch eine fein- bis mitteltropfige Applikation eine hohe, gleichmäßige Blattbedeckung anzustreben.

Wirkstoff mit Xylem-mobiler Wirkung
Verlagerung in Stunden nach Applikation

Xylem-mobile Wirkstoffe werden in der Pflanze nur akropetal verlagert. Hierdurch kann nur direkt getroffenes und neues Gewebe vor einem Befall geschützt werden; eine mittlere Bedeckung ist für eine erfolgreiche Anwendung ausreichend.

Wirkstoff mit Phloem-mobiler Wirkung
Verlagerung in Stunden nach Applikation

Systemische, Phloem-mobile Wirkstoffe werden sowohl akropetal als auch basipetal verlagert und erreichen dadurch auch nicht direkt getroffene Pflanzenteile.