Das Tropfenspektrum –
bedeutend für Wirkung und Abdrift
Die Wahl einer Düse mit einem auf die Anwendung abgestimmten
Tropfengrößenspektrum ist ausschlaggebend für
eine geringe Abdrift. Je nach Bauart, Durchflussgröße
und Druck erzeugen Düsen unterschiedliche Tropfengrößen.
Eine wichtige Kenngröße für Größenspektrum
und Häufigkeitsverteilung von Tropfenfraktionen ist der
Mittlere Volumetrische Durchmesser (MVD), anhand dessen die
Zerstäubung von sehr fein bis sehr grob eingeteilt wird.
Je kleiner die Durchflussgröße einer Düse
und je höher der Druck, desto geringer wird der MVD.
Bei kleiner werdendem MVD steigt aber das Feintropfenvolumen.
Dieser Wert beschreibt den Anteil an Tropfen im Tropfenspektrum
der ausgebrachten Flüssigkeit, die kleiner als 100 µm
sind und somit als extrem abdriftgefährdet gelten.
Die Wahl einer größeren Durchflussmenge oder aber
die Verringerung des Spritzdruckes führen dagegen zu
einer Erhöhung des MVD und damit zu einem gröberen
Tropfenspektrum mit geringerem Feintropfenvolumen. Größere
Tropfen sind weniger anfällig gegen Windgeschwindigkeit
und werden weniger stark vom Horizontalwind verfrachtet.
Allerdings gehen diese abdriftvermindernden Eigenschaften
zu Lasten der Bedeckung. Große Tropfen erzielen, bezogen
auf die gleiche Flächengröße, einen schlechteren
Bedeckungsgrad als feine Tropfen.
Relation von Bedeckungsgrad, Bestandesdurchdringung
und Abdriftrisiko zur Tropfengröße
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitung. Bindend ist der Text an der deutschen Syngenta-Verkaufsware. Diese Informationen gelten nur für das Vertriebsgebiet Deutschland.