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Geschätzte
Anbaufläche
Deutschland ca.100 ha,
Frankreich rund 500 ha, Hauptproduktionsländer
Marokko und Indien
Verwendung
In Asien werden die Blätter als Gemüse genutzt, die gekochten
oder gerösteten Samen als Gewürz (z.B. in Curry). Auch als
Futterpflanze geeignet.
Boden und Klima
Bockshornklee bevorzugt nährstoffreiche, kalkhältige, leichte
bis maximal mittelschwere Standorte. Langsames Wachstum auf
kalten und feuchten Standorten mit Fäulnisgefahr.
Sortenbeispiele
Keine eigentlichen Sorten am Markt.
Düngung (kg/ha)
Stickstoff N |
Phosphat P2O5 /ha |
Kali K2O |
Kalk (CaO) |
Organische Düngung |
0 |
60 |
80 |
Bei
Bedarf |
Keine |
Nur auf sehr schwachen Standorten ist eine geringe Stickstoffstartgabe
zu empfehlen.
Anbau
Anbautermin |
TKM
in g |
Reihenweite |
Saattiefe |
Saatstärke
in kg/ha |
April |
20 |
15-30
cm |
2-4
cm |
25-35
kg |
Nur auf sehr schwachen Standorten ist eine geringe Stickstoffstartgabe
zu empfehlen.
Unkrautregulierung
Bockshornklee ist während der ersten Wachstumsphase nicht
sehr konkurrenzstark. Daher nur unkrautarme Standorte heranziehen.
Krankheiten und Schädlinge
Außer Blattläusen (
PIRIMOR-GRANULAT
) wurden bisher keine anderen Schädlinge beobachtet. Mehltau
kann zu Ende der Vegetation auftreten, in manchen Anbaugebieten
führt Cercospora (
SCORE
) zu Ausfällen, da sowohl Blätter, Stängel als auch Hülsen
befallen werden.
Ernte und Ertrag
Der Mähdrusch erfolgt ähnlich anderen Leguminosen (Luzerne)
sobald die Hülsen trocken sind und zu platzen drohen. In manchen
Anbaugebieten wird auch der erste Frost abgewartet und dann
erst geerntet. Erträge bis 2000 kg/ha sind möglich. Das Erntegut
muss marktkonform gereinigt werden. |